Sabine Spitz - Ehrenbürgerin von Herrischried

Sabine Spitz wurde im November 2008 zur Ehrenbürgerin von Herrischried ernannt.
Sie holte sich im olympischen Mountainbike-Rennen überlegen die Goldmedaille. Sie bescherte Deutschland damit am vorletzten Tag der Spiele in Peking die 15. Goldmedaille. Der späte Empfang und die Ehrung in Herrischried, lag an den vielen Terminen die Sabine hatte. Bürgermeister Christof Berger überreichte in der Rotmooshalle die Ehrenbürgerurkunde an die aus Herrischried stammende Sportlerin. 26 Jahre lebte Sabine Spitz in der Gemeinde Herrischried.

Sabine Spitz Loipe eingeweiht

In Herrischried wurde am 22.2.2009 die 35 Kilometer lange Sabine Spitz Loipe eingeweiht.
Fans von Sabine und der Bürgermeister Berger aus Herrischried sind trotz schlechten Wetters angereist, Sie wollten nach der Einweihung eine Runde auf der Nachtloipe mit der Sportlerin laufen.


Bernd Kühnel, der Vorsitzende des Loipenvereins, erklärte diese Tour sei "sportlich ebenso wie landschaftlich ein Leckerbissen". Die Loipe führt durch lange Waldpassagen und über weite, freie Flächen mit Alpensicht. Sie führt zudem vom tiefsten Punkt in Giersbach (850 Meter) bis zu den knapp 1000 Meter hoch gelegenen Höhen von Ödland und Steinernem Kreuz. Um den Gugelturm verstreut liegende Ortsteile von Herrischried und Görwihl werden mit der Loipe verbunden. Gelaufen wird auf der Loipe klassisch. Ödland, Bühl- und Nachtloipe sind zusätzlich für Skating präpariert. Gekennzeichnet ist die Sabine-Spitz-Loipe mit kleinen runden Schildern, auf denen Sabine ihr strahlendes Lächeln zeigt.

Ehrengäste und Redner Bernhard Kühnel

Aus der Badischen-Zeitung

Loipenverein Hotzenwald - Herrischried und Görwihl
Die große Hotzenwald-Loipenrunde soll nach Olympiasiegerin Sabine Spitz benannt werden / Weiter auf Sponsorensuche für Erneuerung der Flutlichtanlage

Görwihl-Hartschwand. Mit einer gehörigen Portion Optimismus, aber auch reichlich Arbeit, geht der Loipenverein-Hotzenwald in die Wintersaison 2008/2009. Erstmals möchte der Förderverein ein Winterwanderwegnetz auf der Gemarkung Herrischried und Görwihl anbieten und die Sanierung der Flutlichtanlage für die Nachtloipe in Angriff nehmen. Um den Olympischen Erfolg von Fördervereinsmitglied Sabine Spitz in ihrer Heimat zu würdigen, soll die große Runde des Loipennetzes ihren Namen tragen und dazu entsprechend ausgeschildert werden. Neu in den Vorstand gewählt wurde Siegmar Krambehr als Schriftführer. Ein Wermutstropfen: Schatzmeister Günter Biehler lehnte die Fortführung der Kassengeschäfte ab und stand nicht mehr zur Wahl bereit. Die Kassengeschäfte des Loipenvereins werden auf Vorschlag von Herrischrieds Bürgermeister-Stellvertreter Helmut Eckert und mit Billigung der Hauptversammlungsteilnehmer vom Vorstand zunächst kommissarisch weitergeführt. "Sollte sich im laufenden Geschäftsjahr ein Schatzmeister finden lassen , kann dieser dann vom Vorstand eingesetzt werden" , so Helmut Eckerts Vorschlag. Er vertrat in der Hauptversammlung die beiden terminlich verhinderten Bürgermeister, Christof Berger aus Herrischried und Carsten Quednow aus Görwihl vertrat. Helmut Eckert, der die Neuwahlen leitete, zollte dem Loipenverein Hotzenwald Respekt und Anerkennung. "Was für die Dorfgemeinschaften und die Allgemeinheit getan wird, ist enorm. Es wurde und wird mit sehr viel Engagement geschafft" , so Eckert. Um welche Arbeit es sich dabei handelt wurde durch den Vorsitzenden Bernhard Kühnel und durch den Rückblick durch den Technischen Leiter Kurt Jehle nochmals deutlich. Kurt Jehle berichtete von uneinsichtigen, ja manchmal sogar aggressiven Personen, die die "sportliche Anlage Loipe" zum Spazierengehen und Gassi gehen mit dem Hund missbrauchten und damit beschädigen und für zusätzliche Arbeit sorgen. "Durch den ausgefallenen Winter 2006/2007 und den sehr schlechten Winter 2007/2008 haben wir es auch nicht geschafft das angestrebte Ziel, nämlich 1000 Mitglieder für den Verein zu gewinnen, zu erreichen" , sagte Kühnel und erinnerte an die Mitgliederwerbung.

Bernhard Kühnel teilte zudem mit, dass die Reparatur für das Pistenpflegegerät die Kasse nicht belaste, da die Gewährleistung noch greife. Für die Erneuerung der Flutlichtanlage mit Kosten von 23600 Euro hat Kühnel die Schluchseewerke als Sponsor im Visier. "Wer durch den Bau des Hornbergbecken II die Landschaft über Gebühr in Anspruch nimmt, muss der Region etwas zurückgeben, nicht nur einmalig sondern auch permanent mit einer Zuführung von Finanzmitteln." Namentlich dankte Kühnel der Sparkasse Hochrhein, die bereits 800 Euro für die Flutlichtsanierung gespendet hat.

Quelle: fdh, 29.10.2008, www.badische-zeitung.de